KG-INNERE Warum Bewegung - Selbsteinschätzung, auf Körpersignale achten - Selbstbewußtsein steigern - Körper aufbauen - sich wohl fühlen, Spaß haben MAN KANN TRAINIEREN - Koordination - Beweglichkeit, Elastizität - Kraft - Ausdauer $$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$ $$ $$ $$ DER BESTE REIZ IST DER MITTELSTARKE $$ $$ $$ $$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$ MOTIVATION Leistungssport = Ruhm, Geld Wettkampfsport = Selbstbestätigung Trimm Dich = Alibifunktion Schulsport = Körperentdecken, Zwang DIE WIRKUNG VON BEWEGUNG AUF DEN MUSKEL - Durchblutung - Kräftigung - Steigerung der Geschicklichkeit (Zusammenspiel) DIE WIRKUNG VON BEWEGUNG AUF DEN KNOCHEN - Kräftigung - verbesserter Ernährungszustand DIE WIRKUNG VON BEWEGUNG AUF GELENKE - Beweglichkeit bleibt länger erhalten - bessere Trophik der Gelenkkapsel DIE WIRKUNG VON BEWEGUNG AUF DEN STOFFWECHSEL - Verbrennung wird gesteigert - Rückstände werden besser abgeführt MAN ÜBT: VOM LEICHTEN ZUM SCHWEREN VOM ALTEN ZUM NEUEN VOM EINFACHEN ZUM KOMPLEXEN DIE ATMUNG Atemorgane: - obere Luftwege Nasennebenhöhlen, Rachenraum, Luftröhre, Bronchen Aufgabe: aufwärmen, säubern, anfeuchten - Lunge (Fläche ca. 80 - 100 m2) Bronchen, Bronchiolen (2 mm), Lungenbläßchen -> Alveolen (0,4 mm) Alveolen (ca. 300 Millionen) sind von Blutgefäßen umschlungen - Atemmuskulatur Zergfell, Brustkorb Aufgabe: Sauerstoff an das Blut bringen Kohlendioxid abbauen Ein Atemzug ca. 500 ml in Ruhe Atemfrequenz ca. 12 Atemzüge pro Minute in Ruhe Atemvolumen pro Minute ca. 5-6 Liter in Ruhe Bei Belastung Atemvolumen bis 100 Liter pro Minute Herzvolumen auch ca. 5 Liter in Ruhe aber nur ca. 20 -30 Liter bei Belastung Sauerstoffbedarf ca. 0,2 - 0,3 Liter pro Minute in Ruhe Atmung durch: Muskelkräfte und elastische Kräfte Zwergfellatmung (Bauchatmung) Einatmen => Zwergfell unten => Unterdruck Ausatmen => Zwergfell oben => Überdruck PLeuraraum => zwischen Lungenfell und Rippenfell, Flüssigkeitsgefüllt erhöhter Atemwiderstand durch: Verengung der Bronchen (Asthma) erhöhten Elastischen Widerstand (Übergewicht) Der Durchmesser der Bronchen ist bei Einatmung => weit Ausatmung => eng Die Atmung hängt eng mit dem Gefühlsleben zusammen Aufgabe: lernen die Atmung nicht zu blockieren - Balance finden, aufrecht sitzen => kurze Muskulatur dehnen => schwache Muskulatur kräftigen - Entspannung lernen, eigenen Atemrythmus finden Einatmung => aktiver Teil => Energie aufbauen Ausatmung => entspannter Teil => Spannung abbauen Gähnen ==> Dehnung der verkürzten Atemmuskulatur => Entspannung Seufzer ==> Dehnung, verstärkte Entspannung Spontanatmung - Reflexatmung - langsame Ausatmung - Pause - Einatmung kommt von selbst - Pause Bewußtatmung - tiefe Einatmung ATEMMUSKULATUR EIN: - Zwergfell - Diaphragma - Zwischenrippenmuskel außen - M. intercostales externi - Halsmuskulatur - M. scaleni M. sternocleidomastoideus AUS: - Bauchmuskel gerade - M. rectus abdominis - Bauchmuskel schräg - M. obliquus internus abdominis - Bauchmuskel quer - M. transversus abdominis - Zwischenrippenmuskel innen - M. intercostales interni - elastische Kräfte AUSDRUCKSATEMFORM (unter Spannung) - normale Atmung (500 ml) - Seufzer - Atemmittellageschwankung - Hyperventilation - Tachypnoe (schnelle Atmung) Klinische Zeichen - kosto-sternale Atembewegung (Brustatmung) (Bauch - kosto-abdominale) - nicht durchatmen können - Seufzer - Hyperventilation + hohe Atemfrequenz Vitalkapazität = nach maximaler Inspiration maximale Expiration ==> Luftmenge 4-5 Liter Rest = Residualvolumen = 1,5 Liter Funktionelle Residualkapazität = Atemruhelage bis 0 klein im Liegen was nach normaler Ausatmung bleibt größer im Stehen Totraum ca. 150 ml Normale Atmung (500-150)ml x 12/min = 4200 ml/min schnell, flach (250-150)ml x 24/min = 2400 ml/min Hyperventilation (1000-150)ml x 6/min = 5100 ml/min Bei extremer Ausatmung (+Muskelkraft) entsteht im Pleuraraum und im Mediastinum ein Überdruck (normal Unterdruck) und ein erhöhter Reibungswiederstand in den Bronchen ERFORDERNISATEMFORM BEI RESRTIKTION Atemlage relativ normal Atemvolumina kleiner Atemfrequenz höher elastische Widerstände erhöht Totale Lungenkap. kleiner Vitalkapazität kleiner Atemminutenvolumen größer => weil durch Totraum weniger verwertbar Klinische Zeichen - mäßig erhöhte Atemarbeit - stark erhöhte Atemfraquenz bei Ruhe und Belastung - kleine Atemzüge - geringe Ruhedyspnoe Dyspnoe = Kurzluftig - starke Belastungsdyspnoe (hohe Totraumventilation) - geringe Differenz Einatmung/Ausatmung bei Umfangsmessung ERFORDERNISATEMFORM BEI OBSTRUKTION (Asthma) Atemmittellage erhöht (weil Bronchen dann weiter) Strömungswiderstände erhöht Bronchen eng wegen: - Spasmus - Ödem - Hyperkrinie (Überproduktion von Bronchenflüssigkeit) - Dyskrinie Klinische Zeichen: - erhöhte Atemarbeit - Ruhedyspnoe/Belastungsdyspnoe - langsame Atemfrequenz - Atemnebengeräusche - Inspiratorisches Einsinken der Interkostalräume - Aufrechte Position bei Ruhedyspnoe - Zwergfell - Thoraxwand - Antagonismus Pressatmung: - Ausatemmuskulatur arbeitet isometrisch - Luftröhre wird aber geschlossen Grundlagen - Druckerhöhung Thorax, Lunge, Alveolen Bd I - kein weiteres Blut in die Lunge Seite 55 - Blutstau im Kopf - Blutdruck steigt - wenn kein Blut mehr => Erhöhung Herzfrequenz Blutdruck sinkt ==> nach Pressatmung vermehrte Herzrythmusstörungen Schwerkraft: - im Stehen ist die Lunge im unteren Teil besser durchblutet => Bronchien unten enger => Luftdurchgang oben leichter => bei flacher Atmung keine Luft in den unteren Bereichen - im Liegen weniger Lüftung in den hinteren (unteren) Lungenbereichen => Nährboden für Pneumonieerreger deshalb auchmal auf der Seite lagern hinsetzen bewegen (Arme im Liegen) Bronchen: Abfluß des Bronchiensekret durch Ausnutzung der Schwerkraft => verschiedene Lagerungsarten Bauchblase: Das Diaphragma ändert durch den Druck der Bauch- blase seine Lage Seitenlage links => Diaphragma links höher => verkleben des Pleuraspaltes => öfter umlagern AUSNUTZEN DER SCHWERKRAFT UM LEICHTER ZU ATMEN Leichter Atmen Seite 18/19 1) Sitz vor Tisch, Arme und Kopf auf Kissen auf Tisch 2) Kutschersitz, auf Stuhl vorbeugen, Ellbogen auf Knie Vorteil: Keine Haltearbeit der Stützmuskulatur Der Schultergürtel muß beim einatmen nicht angehoben werden Keine enge Hose => viel Platz für Bauch, Scherkraft hilft 3) Sitz auf Boden, Hände hinter Gesäß aufstützen (für Dicke) HUSTENREFLEX ausgelöst durch Hustenrezeptoren in der Bronchialwand wenn sie berührt werden, entweder von Sekret oder gegenüberlie- gender Wand folgt Hustenreflex Reizhusten verhindern: - kürzer Atmen nach tiefer Einatmung - trinken - gegen die Lippen husten Hustenreflex auslösen: - künstlich husten - leichtes Husten => erst Ausatmen dann Husten Atmen lernen: - Bewegung mit Handkontakt spüren - ohne Handkontakt spüren - Bewegung vergrößern ASTE: - RL Hand auf Bauch - RL Hand seitlich Bauch - RL Hand unter Taillie - BL - Sitzen - Seitlage TRAININGSLEHRE - Systematisierung von Gesetzmäßigkeiten - Organ das Leistung bringen soll muß üben - Zustand des Organs ist abhängig von Art und Umfang des Übens - Reiz => katabole Phase (Abbau) - Reiz Ende => anabole Phase (Aufbau) - Pause => Superkompensation - die einzelenen Phasen sind abhängig von Ausgangslage und Veranlagung des Körpers - für die Stärke eines Reizes ist das schwächste Glied der beanspruchten Kette ausschlaggebend - schnelle Anpasung im VNS, Herz/Kreislauf, Muskel - langsame Anpassung der Gelenkstrukturen wegen schlechter Ernährung/Durchblutung - Reiz ist abhängig von: - Intensität => Qualität - Reizdauer => Quantität - Pausendauer - Wiederholungszahl - AZ, EZ - Trainingsfrequenz - Leistungsfähigkeit => max. Fähigkeit => Abbau - Belastbarkeit => Fähigkeit ohne Gefahr für den Patienten => Aufbau - für Patienten besserwenigen Qualität aber mehr Quantität - lange üben mit wenig Belastung - der mittelstarke Reiz führt zur Belastungssteigerung - starker oder zu schwacher Reiz => Abbau - mittelstarke Reize werden oft als sehr leicht empfunden - auf den Körper hören - pulsierend trainieren => 3 Wochen lang jede Woche steigern => 1 Woche etwas leichter => dann wieder steigern ORGANSPEZIFISCHE REIZE Gelenkknorpel Druck und Zug => verbesserte Ernährung nach 10 min Bewegen ist der Knorpel um ca. 10% dicker er braucht ca. 3 Stunden Bewegung am Tag Kapsel und Bänder Zug und Entlastung => verbesserte Ernährung bleiben elastisch keine DB der Kasel bei max. Dehnung Knochen achsengerechter Druck Muskel Kontraktion mit mehr als 30% der max. Kraft Muskelausdauer lokale => weniger als 1/7 der Skelettmuskulatur aerobe => 50-70% der kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit dynamische => Wechsel Spannung - Entspannung Ausdauer => viele Wiederholungen auch Intervalle Koordination ständige Wiederholung Arterien dynamisches Bewegen, aerob oder anaerob Venen wie Arterien, aber nur aerob Zunahme von Kapillaren aerobes Ausdauertraining adäquater Reiz zur vorübergehenden Kapillarisierung (Vasodilatation) - schnelles Bewegen über 1 Minute => Arbeitshyperämie - Isometrie mit mehr als 50% => keine Durchblutung dann lösen und hängen lassen reaktive Hyperämie - Bildung von Lactat (Milchsäure) ist für die Gefäßweitstellung verantwortlich wenige Sekunden anaerob alactasi energiereiche Phosphate ATP zur Energiegewinnung 1-2 Minuten anaerob lactasi Zucker ohne Sauerstoff zur Energiegewinnung mit Michsäurebildung ab 3-5 Minuten aerob Zucker mit Sauerstoff zur Energiegewinnung ohne Milchsäurebildung adäquater Reiz um einen Kollaps zu verhindern - Sympaticus anregen => aktives Bewegen Isometrie mit 20-30% Beine wickeln => passive Maßnahme KONDITION - Gesamtverfassung des Körpers adäquater Reiz für das Herz/Kreislaufsystem allgemeine => mehr als 1/7 der Skelettmuskulatur aerobe => 50-70% der kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit dynamische => Wechsel zwischen Spannung - Entspannung Ausdauer => Kurzzeit => mindestens 3 Minuten mittel => 10 Minuten Langzeit => über 30 Minuten Messbar durch - Puls 180 - Lebensalter (Ältere u. P. 90-120) - Atemfrequenz 25-30 => Schwelle aerob/anaerob - richtiger Bereich => etwas anstrengend - Lactatgehalt im Blut ca. 3,4 mmol => 50-70% KPL Anpassung durch Ausdauertraining - Ruhepuls sinkt => Puls niedriger bei gegebener Belastung bessere DB des Herz bei der Diastole - peripherer Widerstand sinkt => Blutdruck sinkt - bessere Sauerstoff Ausnutzung - Zuwachs Mytochondrien - besserer Abbau von Lactat - Stresshormone werden abgebaut - Viskosität des Blutes wird verbessert => weniger Thrombosen - Zuckerspiegel => Triglycerine werden gesenkt - günstiger Einfluß auf den Fettstoffwechsel weniger Cholesterin LDL (schlechtes) mehr Cholesterin HDL (gutes) - weniger Herzinfarkte - Wohlbefinden durch Bildung von Endophinen => Hormon ähnlich dem Morphium - verbesserter EZ z.B. Bandscheiben Im Wasser - Puls niedriger um 10-15% - Vitalkapazität niedriger um 9-10% - Blut vermehrt im Körperkern => vermehrte Herzrythmusstörungen bei Herzpatienten - Herzbeschwerden werden im Wasser später erkannt - Wirkungsgrad 0,5 - 7% (Laufen, Radfahren ca. 22%) Ausdauertraining Laufen - 3 x Woche, 30-45 Minuten - Adaptationsphase => einige Wochen (Buchführen) - Aufbauphase => einige Monate - Stabilisationsphase => nach ca. 1 Jahr - Strecke => 1 Jahr nur flach (auch nicht bergab) - vorher Lockerungübungen - 14 Tage lang => 30 Minuten Gehen - 14 Tage lang => 3 Minuten Laufen, 7 Minuten Gehen => 3 x => Lauftempo wie Gehen - pro Woche => 1 Minute mehr Laufen => 1 Minute weniger Gehen - nach 3 Monaten => 14 min Laufen, 2 min Gehen, 14 min Gehen - 8-10 min pro Kilometer - viel trinken, mehr als Durstgefühl Radfahren - kein Gegenwind, Sandweg, Berg - möglichst kein Ergometer Skiwandern - hoher Freizeiwert - leicht zu lernen - mehr gehen als laufen - evtl. Höhenluft beachten TRAININGSMETHODEN Dauermethode kontinuierliche Belastung Intervallmethode intermittierende Belastung Dauermethoden Kurzzeit => 3 min Mittel => < 10 min Langzeit => > 30 min Circuittrainng mehrere Übungen für verschiedene große Muskelgruppen Test 1. Übung => 1 Minute => Anzahl Wiederholungen zählen Pause 2-3 Minuten 2. Übung => 1 Minute => Anzahl Wiederholungen zählen Pause 2-3 Minuten u.s.w. Training 50% vom Testergebniss aber alle Übungen werden hintereinander ausgeführt dann erst Pause 2-3 Minuten evtl. wiederholen Wechselmethode Laufen oder Radfahren mit unterschiedlichen Geschindigkeiten Intervallmethoden Extensives Intervalltraining - niedrige Intensität, lange Dauer (60 sec) - kurze Pause => hohe Reizdichte - Gesamtzeit ca. 6 min Intensives Intervalltraining - hohe Intensität, kürzere Dauer - lange Pausen => niedrigere Reizdichte - Gesamtzeit ca. 3 min 15/15 Training nach Wirhäeus - 15 sec Belastung => Energie freisetzen - 15 sec Pause => Energie für Aufbau nutzen - anaerob - Gesamtzeit 15-30 min - Herzpatienten, AVK - Gehen, Traben, Hockergymnastik Allgemeiner Trainingsaufbau Aufwärmen - zur psychischen und pysischen Vorbereitung - Muskelspannung ausgleichen (Schütteln) - Muskelstoffwechsel anregen (Dynamik) - Dehnung => Bewegungsbahnen öffnen - Nervenleitgeschwindigkeit erhöhen - lockern der Gelenke Hauptteil - 15/15 - oder irgendeine ander Trainingsform Ausklang - Körperfunktionen normalisieren - lockern - schütteln - pendeln - Entspannung - Dehnen => beseitigen von Kontraktionsrückständen Motorische Hauptbewegugsformen - Ausdauer - Flexibilität - Kraft - Koordination - Schnelligkeit FLEXIBILITÄT Eingeschränkt durch: - Streckreflex - innere Anspannung, Verkrampfung - Bindgewebe im Muskel gibt erst nach 6 sec nach, am besten bei 390 C - Gelenkkapsel, Bänder - Knochen Dehnen Muskeln => passiv, länger anhaltend BGW => strecken/lösen => aktiv aktive Dehnung => durch Antagonist passive Dehnung => durch Schwerkraft Geschmeidigkeit => Beweglichkeit mit Koordination Warum - damit man sich wohler fühlt - Kräfte sparen - Leistungsteigerung - Sicherheitsraum (man kommt nicht so schnell in Bereiche die Kapsel und Bänder belasten) Verletzungsschutz auch durch besseren EZ - Kontraktionsrückstände von 5-12% des Bewegungsausmaß werden abgebaut - Entspannung - Fehlbelastung vermeiden (Hohlkreuz durch Iliopsoas Verkürzung) Wie - Aufmerksam => Muskel spüren - keine Schmerzen => nur kitzeln, ziehen - weiches Arbeiten - richtiges Tempo - entspannte Atmosphäre (niedriger Grundtonus) - entspannte Muskulatur => ASTE - ein Gelenk nach dem anderen - Nachdenken - keine Überstreckung - genußvoll Wann - in der Aufwärmung - im Ausklang - Zweckgymnastik - nach Verletzungen KOORDINATION Zusammenspiel ZNS mit der Muskulatur intramuskulär => innerhalb eines Muskels intermuskulär => zwischen mehreren Muskeln motorische Einheit => Nervenzelle, Muskelfaser feinmotorisch => eine Nervenzelle innerviert 10 Muskelfasern (Auge) grobmotorisch => eine Nervenzelle innerviert 500 - 1000 Muskelfasern (Oberschenkel) ab 50-60 Jahren sterben Nervenzellen => weniger Muskelkraft einfach Koordination => ein Gelenk vielfach Koordination => mehrere Gelenke gute Koordination => wenn im richtigen Moment die richtige motoriche Einheit anspringt Lernen von Koordination => grob Form (eckig) => fein Form (fließend) => feinst Form (in Praxis umsetzbar) - grob Form verbraucht mehr Energie weil auch der Antagonist stark arbeitet - bei der fein Form wird die Aktivität des Antagonisten geringer, damit sinkt auch der Energieverbrauch Üben von Koordination - ständige Widerholung => Einschleifen => Ganzheitsmethode - Bewegungsmuster teilen => einzeln üben => motorische Reihe - vormachen, nicht so viel reden - loben, aber auf Fehler achten - nicht zu viele Aufgaben gleichzeitig - vom Leichten zum Schweren - vom Einfachen zum Komplexen - vom Bekannten zum Unbekannten KRAFT - use it, or loose it - 1 Woche Inaktivität => bis zu 25% Kraftverlust - weiße Muskelfasern => schnell, arbeiten nur kurz - rote Muskelfasern => langsam. arbeiten länger Übung 1-3 mal => 100% der max. Kraft 5-7 mal => 80% 10 mal => 60% 15-20 mal => 40% Probleme bei 80-100% - Pressatmung Druckanstieg Brust- und Bauchraum weniger Blutrückfluß in Herz/Lunge erhöhte Pulsfrequenz Blutdruck fällt, steigt, fällt Ohnmacht durch Sauerstoffmangel im Hirn hinter Herzrythmusstörungen Hypertrophie => 50-70% für 5-10 sec => 5 mal => 100% für 1-3 sec => 5 mal Muskelmasse und Muskelkraft => 30-40% Zuwachs der dynamischen Muskelkraft in 1-2 Wochen durch verbesserte Koordination und Technik => kein Zuwachs der statischen Muskelkraft Wie trainieren - dynamisch - Aufwärmen + Adaptation (lockern) - regelmäßig - Steigerung => an Sehnen, Bänder, Kapsel denken - Muskel finden, beschreiben, fühlen - richtiges Tempo, aber auch variieren - vielseitig => Muskelbalance - Muskelgruppen variieren Leistungsfähgkeit und Belastbarkeit Leistungsfähigkeit => bis zum Umfallen Belastungsfähigkeit => zumutbare Leistung (Patienten) Üben => keine morphologischen Veränderungen Trainieren => Leistungssteigerung mit morphologischen Veränderungen (Muskelwachstum) Allgemeine Grundlagen Folgende Prinzipien werden der KG zugrunde gelegt - Prinzip der allmählichen Belastungssteigerung - Prinzip der Individualität - Prinzip des systematischen Trainingsaufbau - Prinzip der Vielseitigkeit - Prinzip der Superkompensation Auswirkungen von Inaktivität 6 Wochen liegen => Belastung 50W => Puls vorher 120 => Puls hinterher 170 3 Wochen liegen => die Kondition sinkt um 30% => kann bei schlecht Trainierten in 1 Woche wieder erreicht werden => bei gut Trainierten in 35 Tagen 1 Woche liegen => die Muskelkraft sinkt um 25% GRUPPENTHERAPIE - mehr Patienten in weniger Zeit - höhere Motivation, Leistungsbereitschaft - besser für Spiele - mehr Spaß - Erfahrungsaustausch mit anderen Wie deduktiv => vorsagen, vormachen induktiv => Selbsterfahrung Ziele - im motorischen Bereich (Ausdauer, Kraft, Koordination, Flexibilität) - im Wahrnehmungsbereich (affektiver Bereich) => Oberflächen- und Tiefensensibilität, Selbsteinschätzung, Gefühl für adäquate Belastung, Freude am Bewegen - im sozialen Bereich => andere kennenlernen - im theoretischen Bereich (kognitiver Bereich) => warum, wie Warum Patienten informieren - mehr Motivation - Vorbeugung Worüber Patienten informieren - Entstehung der Krankheit - Lebensgewohnheiten - Stundenaufbau und langfristige Behandlungsplanung - Erwartungen Patient und Therapeut - Fehlinformationen richtig stellen Wie Patienten informieren - Wiederholen, kontrollieren was er begriffen hat - Broschüre verwenden - Angehörige einbeziehen - Sprachgebrauch anpassen - dramatisieren vermeiden - optimistische Haltung Unterichtsprinzipien 1) Anschaulichkeit => wenig reden, viel üben 2) Bewußtheit => Sinn, Wirkung, Verbesserungen erkennen 3) Differenzierung/Individualität 4) Planmäßigkeit => nicht am Plan kleben 5) Vielseitigkeit => alle motorischen Ziele, mehrere Geräte 6) Selbsttätigkeit => Patient in Entscheidungen mit einbeziehen Übungsanweisungen - vormachen (viel) - erklären (wenig) - Signalworte (kurz) - Korrektur (positiv, nicht einzeln) Organisation - Geräte - Raum - Sicherheit (Schmuck) Übungsanordnung - vom Leichten zum Schweren - vom Bekannten zum Unbekannten - vom Einfachen zum Komplexen - Muskelgruppen wechseln - zwischendurch auch lockern - allmähliche Belastungssteigerung VENENERKRANKUNGEN - häufigste chronische Erkrankung - 80% der Menschen über 60 haben Varizen - Schwäche des BGW und der glatten Muskulatur in der Gefäßwand - begünstigt durch Bewegungsmangel - Bewegung kann nicht heilen aber lindern - in tiefen Venen bilden sich Thrombosen - oberflächliche Venen bilden Varizen - zwischen tiefen und oberflächlichen Venen bestehen Verbindungsvenen - elastische Wände, Klappen - Schwäche => schwere Gefühl müde Beine angeschwollene Füße/Beine Hauternährungsstörungen, offene Beine Venenentzündungen schlecht für Venen - Stehen - Sitzen - abschnüren - Wärme gut für Venen - Laufen - Liegen - kalte Güsse - hochlagern üben - allgemeines dynamisches Bewegen - Beweglichkeit Fußgelenk - Kraft der Bein-, Wadenmuskulatur - Koordination => Abrollen wie üben - regelmäßig - unter der Ausdauerleistungsgrenze => aerob - mittelstarke Intensität - einfach - 85% des Blutes in Venen, Rest in Arterien - in den Beinen versacken bis zu 800 ml Blut bei Varizen - bei einmal Wadenheben werden bis zu 300 ml pro Bein zurück gepumpt => Muskel-Gelenk-Pumpe Venentonus beinflußt den Rücktransport Tonus niedrig => warm Überdehnung durch langes Stehen viel Östrogen viel Lactat (Muskelermüdungsgift) Tonus hoch => Muskeltonus hoch Sympatikus hoch Energie der Arterien fördert den venösen Rückstrom Hochlagern um 15 cm verdoppelt die Rückflußgeschwindigkeit Atmung beeinflußt Rücktransport (Vena cava wird durch Druckschwankungen beeinflußt) Druck in Venen im Fuß Stehen => 100 mm/Hg Sitzen => 50 mm/Hg Liegen => 11 mm/Hg Trombose Ursachen: - Schädigung der Gefäßwand (Intima) - Blutstromgeschwindigkeit verlangsamt - Blutzusammensetzung verändert (Gerinnungsbereitschaft erhöht) Thrombophlebitis (oberflächlich) - in Leitvenen - erkennbar an Entzündungszeichen - harter Venenstrang tastbar - keine Lungenembolie => Thrombos wandständig (wandert nicht) Therapie - Entzündungsbeseitigung (Salbe) - Wachstumsverhinderung (Kompression) - Schmerzerleichterung (Bewegen) Phlebothrombose (tief) - Schwellung, Schmerzen in Ruhe und in Bewegung verstärkte Schmerzen bei DExt => Homann'sches Zeichen - Gefahr der Lungenembolie durch abgelösten Thrombus - Spätschäden => chronisch venöse Insuffizienz Therapie - Medikamente zur Blutverflüssigung - Hochlagern - Ruhe - Kälte - zur Mobilisation Bein fest wickeln Achtung Todesgefahr - im Bett keine ruckartigen Bewegungen - keine extreme Atmung Vorbeugen - Schuhe - Kompressionsstrumpf => Widerlager für Muskelpumpe - Wärme vermeiden - abschnürende Kleidung vermeiden - Übergewicht vermeiden - kalte Güsse - Bewegung AVK - Schaufensterkrankheit, Raucherkrankheit - periphere arterielle Verschlußkrankheit - Faustschlußprobe => wie Ratschow - Allantest => A. radialis und ulnaris dichtdrücken, Arm hoch, pumpen Arm runter, eine Arterie öffnen => DB => OK - 25-30% der cerebralen DB-Störungen haben ihren Ursprung in extrakraniellen Gefäßabschnitten z.B. Carotisgabel - Stiehl-Syndrom => Schwindel beim Bewegen des linken Armes Stenose A. subclavius Blut für Hand kommt aus Gehirn über A. vertebrae - A. renalis für Nieren - Aufgaben: Arterien => Transport, Verteilung Aorta => Windkesselfunktion Arteriolen => Druckregulation => peripherer Widerstand Kapilaren => Diffusion - Verschlußtypen: - Becken, OS, peripherer, Schultergürtel - Aufteilung: obere Extremität => 10% => 10% Schulter, 90% peripher untere Extremität => 90% => 35% Becken, 50% OS 15% peripher Mehretagentyp möglich - Beckentyp hat oft Herzprobleme 50% aller AVK-Patienten haben Herzprobleme Ursachen 95% Arteriosklerose 3 % Entzündungen z.B. Thrombenangitis Ursachen der Arteriosklerose - Fettstoffwechselstörungen => Herz - Rauchen => BEine - Hypertonie => Hirn - sekundär: Diabetes mellitus, Gicht, Übergewicht, Bewegungsmangel Stress Therapie Gehtraining - erhöhte Kollateraldurchblutung ? - Umverteilung der Durchblutung ? - erhöhte enzymische Kapazität im Muskel für Stoffwechsel => Lactat wegspülen => erhöhte Sauerstoff Extraktion => erhöhte Muskeldurchblutung => erhöhte Kapazität für aerobe Matabolismen => höhere Schmerztoleranz ? => veränderte Gehtechnik ? => erhöhte Gehtoleranz => in 9 Monaten => bis 300% Geschichte => 1889 Wilhelm Erb 1957 Foley/Lundberg 1964 Schoop 1966 Larsen und Lassen Schweregrade (nach Fontaine) Stadium I => symptomfrei Stadium II => claudatio intermittens (intermittierendes Hinken) Stadium III => nächtlicher Ruheschmerz Stadium IV => Gangrän prognostisch günstige Faktoren nach Bollinger - positive Haltung - kurze Anamnese - Oberschenkeltyp - nur einseitig - gute hämodynamische Werte - Bewegungsapparat OK - Herz und Lunge OK Therapie Stadium II Voraussetzungen - Diagnose => Verschlußtyp ? - Anamnese => Sport ? - Belastbarkeit => Kardiopulmonale- leistungsfähigkeit - Gehstreckentest => Effektivitätskontrolle Gehstreckentest - 120/min => Grauzone des Schmerzes geringer - 90/min => wenn wenig belastbar oder orthopädische Probleme - notieren => Initialschmerz => Trainingsgrenze - notieren => relative Schmerzgrenze => Testende - nicht bis zur absoluten Schmerzgrenze gehen - Claudatio intermittens ist kurz vor der relativen Schmerzgrenze - Stoppuhr, Metronom - vorher 2-3 min sitzen - notieren => wo sind die Schmerzen (Arthrose ?) - evtl. vorher/nachher Puls messen - notieren => Schrittgröße subjektive Schmerzskala I sehr wenig Schmerz II leichter Schmerz III mäßiger Schmerz => relative Schmerzgrenze IV starker Schmerz V sehr starker Schmerz - Umlagerungsübungen als Hausaufgabe (Hautdurchblutung) - Gehtraining bis Initialschmerz => lockern, insgesamt 30 min gut aufwärmen falls die Strecke immer kürzer wird, wurde entweder die Schmerzgrenze überschritten oder die Pause ist zu kurz auch die Technik verbessern - Pausen lernen ist sehr wichtig 2-3 min, lockern, dehnen, besser stehen als sitzen - etwas Absatz am Schuh => Entlastung der Wade => Schonung Therapie Stadium III + IV - Ratschow (nicht bei infizierten Wunden) wenn bei runter mehr Schmerz als bei rauf => wahrscheinlich entzündliche Probleme - restliche Körperteile trainieren => Kraft, Flexibilität, Kondition - Tieflage 20-30 cm - Wärmeschutz => Watteverbände - indirekte Erwärmung => konsensuell - Dehnungen Das Herz Herzinfarkt-Geschichte 1900 => 6-wöchige Bettruhe bis Narbe verheilt 1959 => Frühaufstehverfahren Armchairtreatment => sitzen im Sessel bis müde => Entlastung weil weniger Blut zum Herz zurück komt 1960 => Frühmobilisation 1968 => Mobilisationsschema der WHO Herzinfarkt Definition: akute Komplikation einer chronischen progredienten Erkrankung - Schockphase - Reaktionsphase (bis 2 Monate) - Rekonstruktionsphase (bis 1 Jahr) Erkrankungen des Herzen - sekundäre Herzbeteiligung bei Lungenerkrankungen z.B. Druckerhöhung im kleinen Kreislauf durch Lungenerkrankung => Hypertrophie rechtes Herz - Hochdruckherz => Hypertrophie linkes Herz - Koronargefäßsklerose => Arteriosklerose am Herz - Kardiomyopathie => primäre Myokarderkrankung - Fehler des Herzens oder der Klappen => endogene/exogene - Entzündungen (Endo-, Myo-, Perikarditis) - Pumpschwäche (Schock) - Herzrythmusstörungen (gefährlich wenn linker Ventrikel schlecht funktioniert) Mortalität bei KHK - stabile Angina pectoris => 4% pro Jahr - unstabile Angina pectoris => etwas über 4% pro Jahr - akut/subakuter Infarkt => in Stunden-Tagen 50% im 1. Jahr 15% nach 1 Jahr 6% Infarkte pro Jahr in der BRD ca. 200.000 meißt: - Männer - Raucher - Bluthochdruck - hoher Cholesterinspiegel - 50 Jahre alt - bei Belastung Engegefühl in der Brust Frühmobilisation 1. Stufe strenge Bettruhe 2. Stufe aufgelockerte Bettruhe 3. Stufe aufgehobene Bettruhe nicht transmoraler Herzinfarkt (nicht durch ganze Wand, rudimentär) 1. Stufe => 2-3 Tage 2. Stufe => aufgehoben 3. Stufe => bis zum 10.-20. Tag transmoraler Herzinfarkt 1. Stufe => 2-5 Tage 2. Stufe => bis zum 8.-14. Tag 3. Stufe => bis zum 18.-28. Tag je nach Kompikationen werden die Stufen individuell festgelegt Therapie: 1. Stufe: - bequem liegen - Muskulatur entspannen - bißchen tiefer Atmen, Nase ein, Mund aus 2. Stufe - sitzen/stehen - einige Schritte im Zimmer - 15/15 - Puls bis ca 100 3. Stufe - in ganzer Klinik - 15/15 - evtl. Treppengehen, möglichst mit Pausen Stufenweise => 2 Treppen = 100 W - Puls um ca 30 erhöht => 110 - Tempogefühl lernen => 80-90 Schritte/min Beobachtungkriterien bei Angina pectoris - Verhaltensweise Patient => ängstlich aufgeregt Beschwerden - Puls häufig messen, spüren => Quantität, Qualität, Rythmus, Erholungszeit - Atmung => Nase Mund Hasso Frequenz (20/min) - Hautfarbe => blass cyanotisch rot - Befragung => Beschwerden Arm Oberbauch Rücken Atemnot Sodbrenne Typisch => flächig bei Belastung wenn kalte Luft geatmet wenn aufgeregt Nitro hilft Wie bekommt er Linderung => -sitzen nicht liegen wegen vermehrter Vorlast - Nitrospray durch Gefäßerweiterung sofort Kapsel zerbeißen (nicht schlucken) Ziele bei Herzpatienten - vermeiden von Lungenproblemen (Pneumonie) - vermeiden von Thrombose - vermeiden von Kraftverlust (wichtig bei älteren) - Unruhe und Stress mindern Maßnahmen - vertiefen der Atmung (z.B. durch Bewegung, Lippenbremse) - DExt und PFlex (evtl. mit Atmung verbinden) Übungen im Sitzen (1. Phase) - Zehen bewegen - DExt - PFlex - Handflächen aneinander, Arme nach oben strecken - Hände auf M. quadratus lumborum stützen, Ellenbogen hinten - Schulter Elevation beidseits - Bein strecken - Arme verschränken, auch andersherum - Hände klatschen - Armpendeln Hypertonie - hoch über 140/90 - 85% unbekannte Genese => essentielle Hypertonie Ursache: - renale Hypertonie => Niere - endokrine Hypertonie => zuviel Hormone - Aortenisthmusstenose => vor hoch, hinter niedrig Probleme: - wenig Beschwerden - Linksherzhypertrophie - Arteriosklerose Maßnahmen: - behandeln der Ursache - Gewichtsreduktion - salzarme Kost - kein Alkohol - kein Nikotin - wenig Coffein - Schulung der allgemeinen aeroben Ausdauer - Medikamente - Entspannungsübungen - Information - CO2-Bad, Hauf'sches Armbad meditatives Bewegen => aktiviert die nicht dominante Gehirnhälfte => Kreativität (dominante => Logik) Voraussetzung => nicht zweckgebundenes, rythmisches Bewegen z.B. Armschlenkern mit KnieFlex Hypotonie Ursache: - zu wenig Blutvolumen - Herz pumpt zu wenig - periphere Gefäßdilatation (peripherer Schock) - wenig Herzaktivität (zentraler Schock) Symptome: - schlapp, müde - kalte Hände - Blässe - Schwindel - schwarz vor Augen - Morgenmuffel - Schatten unter Augen Maßnahmen: - Güsse (Waden) - aktive Bewegungsübungen - auch Ausdauertraining - Isometrie - Beine wickeln - Umlagerungsübungen - anschreien Bewegung senkt den Sympatikustonus => Vagushammer => senkt Blutdruck Isometrie bewirkt Hypoxie => Sauerstoffmangel => Blutdruckanstieg durch Adrenalinaussch. Obstruktive Atemwegserkrankungen (Enge) - Asthma bronchiale - asthmatische Bronchitis Ziele: - Angstminderung (Entlastungsstellung) - Hilfe bei erschwerter Ausatmung (Lippenbremse) - vermeiden von unproduktivem Husten - Unterstützung von Sekrettransport - Mukoviszidose des Erwachsenen Ziele: - Sekretförderung - Erhöhung der Kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit - Beweglichkeit des Thorax erhalten - Information - obstruktives Emphysem Ziele: - Hilfe bei erschwerter Ausatmung - Thorax beweglich halten - Vermeiden von Pressatmung - Ausdauer verbessern => alle Mischungen der Erkrankungen möglich Restrektive Ventilationsstörungen - Vitalkapazität eingeschränkt reversible: - Atelektasen - Pneumothorax - Pneumonie - Pleuritis irreversible: - pulmonale Sklerodermie - Lungenfibrose - Pleuraschwarten - Zustand nach Lungenparenchymverlust - schwere thorakale Skoliose - Morbus Bechterew - ausgeprägter Zwergfellhochstand - Linksherzinsuffizienz mit rezidivierenden Lungenstauungen - Tumor Ziele: - vorübergehende Atemerleichterung - Beweglichkeit Haut, Muskel, Thorax erhalten - dämpfen erhöhter Aktivität - Trainingszustand verbessern Rheumatische Erkrankungen Rheumatisches Fieber - Streptokokkeninfekt - Schädigung des Herzens (Endokarditis) => KLappenfehler Ziele: - Entzündung hemmen - Schmerzlinderung - Gelenkfunktionen erhalten Maßnahmen: - Kryo - Lagerung Chronische Polyarthritis - auch rheumatische Arthritis - im akuten Stadium KG nur zurückhaltend - mehr Frauen (4:3) - 2% der Bevölkerung - 80% können den Alltag bewältigen - erst die kleinen Gelenke, asymetrisch - schubweise - zu viel Synovia mit schlechter Qualität => Schwellung => Knorpel schlecht ernährt - Schmerzrezeptoren in der Gelenkkapsel nicht im Knorpel Ursache: - unbekannt - Autoimmunerkrankung Ziele: - Schmerzlinderung - Gelenkfunktion erhalten - Selbstständigkeit erhalten - Information - Gelenkentlastung Maßnahmen: - Treppen rückwärts runter - flach liegen (auch Bauchlage) - Minipause - RL evtl. Schulter unterlagern - Schlingentisch - ruhiges Schwimmen (340C) - Beweglichkeit kontrollieren => Körperkenntnis - Entlastungsstellungen (Stock) - Hilfsmittel => anatomischer Handgriff größere Messer, Wasserhähne u.s.w. - Kaltwind - Traktion (vorsichtig) - Moor, Schlamm - Elektrotherapie Morbus Bechterew - Tendenz zum Klappenfehler Erkrankungen der Bauchorgane Verdauungstrakt - vermehrte Herzrythmusstörungen durch Blähungen - Gastritis und Ulcus duodenum => Schädigung der Schleimhaut Befund - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 10 Watt = 1 Kilo x 1 m hoch / in 1 sec - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Diagnose - Anamnese - Entstehung der Krankheit - evtl. frühere Krankheiten wenn Zusammenhang - frühere Therapien - Risikofaktoren - Bewegungsanamnese => Alltag, Sport - Sozialanamnese für Examen nicht so wichtig - Befund - Herz/Kreislauf => Pulsanstieg nach Belastung z.B. 10 min gehen Puls nach 1 min Ruhe - Atemfrequenz, Atemtyp, Seufzer, Messung Brustumfangs- differenz - arterielle Durchblutung - Koordination, Baance, Sportmotorik, Beweglichkeit - Ziele, Maßnahmen 1) im motorischen Bereich - Ausdauer - Kraft - Koordination - Flexibilität 2) im kognitiven Bereich - Patienten informieren - Patienten motivieren 3) im sozial-affektiven Bereich - Gruppe => andere akzeptieren Abbau von Isolation - Alltagsverhalten der Krankheit anpassen - Freude an der Bewegung genießen - Selbsteinschätzung verbessern - Entspannung lernen - Körperwahrnehmung was, wie, warum, Nahziel, Fernziel - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Treppensteigen nicht als Training, nur als Test oder um es zu lernen - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
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