COXARTHROSE ZIELE: - Erreichen von Schmerzfreiheit - Förderung der Durchblutung Maßnahmen: - Durchbewegen sämtl. Gelenke (aktiv) vor Belastung - erarbeiten von Lagewechseln - Lagerung - Kryotherapie (Vorsicht Blase, Nieren), Eisabreibung - Wärme (heiße Rolle) - Bewegungsbad - Schlingentisch - passives, rythmisches Durchbewegen - Traktion - Schüttelungen - Massagen (detonisierend) - Querfriktion Querfriktion - zur Schmerzlinderung - ca. 15 Minuten an Sehnen - Mittelfinger über Zeigefinger - nicht auf der Haut des P. verrutschen - 3 Punkte: => Insertion = Periost-Sehnenübergang => auf der Sehne => am Muskelbauch 1. greifen 2. quermassieren 3. dehnen - Tempo => ziemlich schnell => mehr Wiederholungen pro Behandlung M. adduktor longus RL: Insertion direkt am Schambein Sehne etwas caudal Muskelbauch medial Oberschenkel M. rectus femoris RL: Insertion zwischen Satorius + Tensor in der Tiefe Richtung Becken Muskelbauch mit beiden Händen Pes anserinus RL: Insertion medial Tibiakopf Tractus iliotibialis RL: Insertion lateral Tibiakopf Ischios SL: Insertion am Tuber ossis ischii ca. in Querfalte 2. Ziel: - Erreichen des vollen Bewegungsausmaßes - Erweitern des Bewegungsausmaßes Maßnahmen: - assistive Isotonie - Dehnung: - aktive Entspannungstechnik - passive Dehnung (langsam) - Dehnlagerung - freie Dehnübungen - freie Übungen in verschiedenen ASTE mit verschiedenen Geräten - Therapeutische Übungen 'Auf und zu' 'Zange' 'Wer dreht gewinnt' 'Löwenübung' 'Brunnenfigur' 'Gallionsfigur' 'Die Schere' 'Die Waage' 'Klötzlispiel' - Bewegungsbad - Schlingentisch Widerlagernde Mobilisation des Hüftgelenkes EXTENSION ASTE: Seitlage, betroffenes Bein möglichst unten soweit in Ext wie aktiv möglich, etwas Siel zur Mobilisation lassen, anderes Bein in Flex Hüfte/Knie Punktum Mobile: Becken Oberkörper leicht in Ext, damit Ext Becken möglich ist Patient greift Spina i.a.s. und schiebt sie nach oben/hinten Therapeut unterstützt Spina/TP Wenn es klappt, arbeitet der Patient aktiv, der Therapeut gibt Bewegungsimpuls und arbeitet Muskulatur durch (Becken/TP) Bei Coxarthrose intensiv arbeiten, bei TEP vorsichtiger zum Anwärmen Rectus durcharbeiten Dehnung Rectus distal möglich aktive Entspannung passive Dehnung durch Querfriktion Flexion ASTE: wie Extension, aber betroffenes Bein bevorzugt oben in Flex lagern, Oberkörper leicht nach vorn geneigt Spina zum Oberschenkel schieben Zange in gleicher ASTE möglich => Gangtypisch Rotatorische Komponente ensteht durch die pronato- rische Verwringung durch Widerstand am Fuß Abduktion ASTE: Seitlage, betroffenes Bein oben, unteres in Hüft/Knie Flex, oberes BEin in Abd halten obere Spina nach unten schieben, Traktion der Hüfte möglich ASTE: Rückenlage, betroffenes Bein in Abd, evtl. Sandsack gegen die Ar, anderes in Nullstellung Spina zum Knie des unteren Beines schieben Zange in Rückenlage Isotonisch - Widerstand an den Füßen - Kniescheibe nach oben - abwechselnd Flex/Ext - reziprok => Gehreflex - Ferse schleifen lassen - beim Strecken des Beines Fuß und Zehen runter - beim Beugen des Beines Fuß und Zehen hoch - Ferse nach außen drehen => Innenrotationsspannung Wer dreht gewinnt - Ext/IR => Gehtypisch - Seitlage - Cox unten dicht an Ext Grenze, Fuß runter - oberes Bein in Hüft/Knie Flex, Fuß hoch - Widerstand mit Therapeutenbauch gegen Knie Patient - Knie rausschieben - Ferse gegen Bank drücken => IR - eine Hand am Gesäß, eine am Unterschenkel - veriegeln der WS => eine Hand Widerstand an Scapula nach dorsal - Verstärkung durch Druck auf medialen Fußrand Therapeut steht dann auf der anderen Seite Auf und zu ASTE Stand, Gesäß nach hinten bringen, Hohlkreuz Knie leicht gebeugt, Abstand Bauchnabel-Brustbein Abstand Spina-Oberschenkel Auftrag I Becken kippen/aufrichten Knie bleibt gebeugt II in Aufrichtung halten Knie strecken Becken halten auch wenn nicht endgradig gestreckt werden kann III Aufrichtung des Beckens und strecken der Knie gleichzeitig IV erst III, dann zusätzlich die Löwenübung GANGSCHULE Erarbeiten der pronatorischen Verwringung ASTE RL, mit Blickkontakt Fuß passiv durcharbeiten (aufwärmen) - Knie Flex mit DExt + Zehen Flex - Knie Ext mit PFlex + Zehen Ext pronatorische Verwringung mit Widerstand Widerstand medial am Großzehenballen lateral an Ferse Zehen bleiben locker (II - V) nicht zu viel PFlex erlauben (am Anfang) Bewegung evtl. passiv erüben auch mit zusätzlicher PFlex üben ASTE BL, Knie Flex 900 Dehnungsreiz eine Hand Ferse, eine Hand Vorfuß medial => Stretch auf Längsgewölbe Erarbeiten der Pronation Ferse inversorisch fixieren Vorfuß in Sup und DExt und zurück erst passiv, dann auch aktiv => Stretch ASTE Sitz auf Bank, Füße auf Boden Pronation Außenkante Ferse belasten Großzehengrundgelenk medial belasten beides gleichzeitig Widerstand am Knie nach medial fördert die Fersenbelastung lateral auch mit beiden Beinen gleichzeitig Abrollung Füße einstellen wie oben Druck auf Vorfuß durch Oberköper nach vorn Ferse abheben Druck Großzehengrundgelenk medial beibehalten Widerstand am Knie kann vom Patienten übernommen werden Tensor Dehnung - Oberkörper in RL zur anderen Seite legen über Kniescheibe - Patella nach medial schieben - Ferse vorsichtig leicht machen Scheibenwischer - Knie durch Patient fixieren - möglichst mit Schuh - Zehen ablösen - Drehen nach innen und außen - auch halten lassen - assistiv am Tibiaplateau unterstützen - nicht die Ferse belasten - keine Sup, Pro Treten im Sitz - Fußdruckpunkte beachten - evtl. Widerstand am Knie nach medial - Hände können an Bankkante bleiben - auch auf Ferse und Vorfuß Klötzlispiel erste Belastung der Beinachsen auch bei Teilbelastung möglich - Spannung wahrnehmen (Rücken/Bauch) - zur Stabilisation der WS Beine anghängen (abheben/aufstellen, keine Bewegung Hüfte) - Abstand Spina - OS muß sich ändern - Gesäß abheben => auf Zehen stellen - Unterstützung der Fußdruckpunkte durch Widerstand am Knie Geisha - Gang dynamische Stabilisation der Hüftmuskeln Training der Laufmuskulatur - Knie gebeugt, auf Zehenspitzen - sehr schnell - zwischendurch normale Schritte machen - Hinkmechanismen die muskulär nicht mehr notwendig sind, können so abgebaut werden - kein typischer Gang, nur Training Auslösen der 2. Abroll- - Stand phase über die Arme - Armpendel vor und zurück reaktiv - beide Arme gleichzeitig - schnelle Ausführung => Hüft Ext, Knie Flex, 2. Abrollphase Oberkörper bleibt stabil Beckenrotation - kleine, sehr schnelle Armpendel reaktiv - kein Schlenkern - reziprok - Oberkörper bleibt stabil - Beine locker => Beckenrotation Eckensteher - auch im Gehbarren - üben der 2. Abrollphase - TP geradlinig nach vorne bringen - Knie bleiben locker => vorne gebeugt => hinten gestreckt - Oberkörper zeigt Gleichgewichtsreaktion - Tempo bis 120/min Eckengeher - auch im Gehbarren - Spurbreite 0 - auslösen des Schrittes durch Gewichtsverlagerung - Patient achtet auf bewegten Fuß - auslösen durch Therapeut am Becken - flüssige Bewegungen - dynamische Kraftschulung des Standbeines - Gleichgewichtsreaktion des Oberkörpers bleibt erhalten - am Anfang beide Füße nebeneinander - Spielbein löst sich erst wenn das Becken so weit vorne ist, daß es nicht mehr hinten bleiben kann Alltags- und Gebrauchsbewegungen Ziel Erarbeiten von optimalen Alltags- und Gebrauchsbewegungen - sizen/liegen/stehen - bücken/heben/tragen - an-, ausziehen - Dusche/Badewanne - Auto - Arbeitsplatz (auch zu Hause) Bücken/Heben schmerzhaftes Bein nach hinten auf anderem Bein abstützen Rücken möglichst gerade Gewicht dicht am Körper Sitzen Hüftgelenk höher als Kniegelenk Arthrodesenstuhl, Toilettenerhöhung Anziehen langer Schuhanzieher Strumpfanzieher Fußbank OP-Verfahren bei Coxarthrose - muskuläre Entspannungsoperation (z.B.TP versetzen) - varisierende Osteotomie - Cup-Arthroplastik => Kopfüberzug aus Metall - partielle Arthroplastik - Totalplastik => TEP - Resektions-Angulations-Osteotomie => Gürtelstone - Arthrodese => 250 Flex, leichte Abd, AR Bei TEP verboten - Traktionen - passives Dehnen - Schüttelungen - max. Hebel - max. Widerstand - Rotation Isotonisch - spitzwinklige Bewegungen mit Körpergewicht - Kaltwind - Add über Mitte - Elektrotherapie - Erschütterungen - Brustbeinschlag - Beine übereinanderschlagen GONARTHROSE - Arthrosis deformans wie Coxarthrose - vor allem durch: - Achsenabweichungen (X,O) - Alter - keine Knochenführung - Konstitution - Fußdeformitäten X-, O-Bein - Neugeborenes: O-Bein, Belastungslinie medial - Kind 4-5: x-Bein, Belastungslinie lateral weil Tibia medial schneller wächst als lateral - Entwicklung des Fußes, durch schwache Bänder, Muskeln zuwenig Längs-, Quergewölbe - ungünstiges Sitzen => IR Hüfte mit max Knie Flex - bis zum 10. Lebensjahr sollte das Bein sich in 1700 - 1800 stabilisiert haben - X-Beine => häufig Genu recurvatum - O-Beine => eher Ext Defizit Versorgung - früh genug Umstellungsosteotomie - Schlittenprothese, wenn Bandapparat in Ordnung - TOKNEP, ROKNEP - Arthrodese Therapie wie Coxarthrose Untersuchung HWS aktiv Flex => 25 - 45 Ext => bis Gesicht horizontal LatFlex => Seitenvergleich Rotation => bis 90 jede Seite Kapselmuster => Einschränkung in jede Richtung passiv Hände rechts und links am Kopf, Körper mit UA stützen Einstellen in alle Richtungen unter leichter Traktion Prüfen des Endgefühls mit sanftem Überdruck nicht bei Flexion Thorax an Brust fixieren bei Ext am Acromion bei LatFlex Gelenkzeichen => Schmerz bei Druck einseitige Einschränkung auf gleicher Seite Widerstandstest - Kopf in Milttelstellung halten - Schmerz im Muskel ? - ist eine Seite stark geschwächt ? Flexion Hand auf Rücken, Widerstand an Stirn in Extension Extension Griff wie bei Untersuchung, eine Hand Sternum Widerstand am Hinterkopf in Flexion => UA senkrecht zur Stabilisation des Rumpfes LatFlex beide Hände rechts und links Unterarme auf Trapezius/Acromion zur Fixation Rotation änhlich LatFlex einen Ellenbogen vor der Schulter einen Ellenbogen hinter der Schulter 1 Globaler Widerstandstest - Kraftminderung oder Schmerzauslösung ? ASTE Nullstellung mit 900 Ellbogen Flexion im Sitz an Bankkante Widerstand am Oberarm in Flex, Ext, Abd, Add Widerstand am Handgelenk in AR und IR, Ellbogen Flex und Ext immer beide Arme gleichzeitig rechts/links einzeln => Handgelenk Flex und Ext Pro und Sup ulnare und radiale Abd Händedruck alles isometrisch aus einer Schwäche läßt sich auf das Segment schließen Schultergürtel aktiv, passiv, Endgefühl, Widerstandstest für: - Schulterelevation - Schulterdepression - Schulterprotraktion - Schulterretraktion Protraktion => Schmerzen durch Kompression des Sterno-Clavicular- Gelenk bis in die Schulter. Durch Kompression der Sterno-Costal-Gelenke bis in die Schulter und Herz- gegend Retraktion => Schmerzen durch Sterno-Clavicular-Gelenk Palpieren der 1. Rippe - hinter Schlüsselbein in der Tiefe - tief Einatmen => kommt entgegen, tief Ausatmen => senkt sich - kann blockiert sein => bleibt bei Ausatmung stehen - Endgefühl => Kopf etwas Rotation, Flexion und lateral Flexion Kopf von hinten mit Körper fixieren auf der selben Seite Daumen hinter und Finger vor Trapezius, Trapezius nach hinten ziehen, Hand dicht an HWS, Druck von cranial/lateral nach caudal/medial diagonal zur anderen Hüfte => Schmerz durch Blockierung der 1. Rippe Kompression der HWS im Sitz - KLA eingeordnet im Sitz - Kopf in Nullstellung - an Therapeuten anlehnen (im Sitz) - Brust fixieren - Druck auf Kopf senkrecht nach unten Traktion der HWS im Sitz - Daumen in Grube am Hinterkopf => Hauptzugpunkt - Zeigefinger vor das Ohr - dicht am Patienten stehen - senkrechter Zug nach oben Traktion der HWS im Liegen - RL, Kissen unter Kopf, HWS in Nullstellung - besser für ältere, schwache - Arme Therapeut sufstützen - Hand unter Kopf, andere am Kinn (nur zur Stabilisation) - Zug nur unter Kopf Kompression der HWS im Liegen - ASTE wie bei Traktion - Hand vom Kinn zum Scheitel - Schub nach caudal Untersuchung der Scapula I - Seitlage, WS eingeordnet - verschieben der Scapula nach caudal/cranial, medial/lateral - abheben der Scapula am Margo medialis wenn medial - Rotieren der Scapula II - BL, kein Kissen - UA Therapeut unter Schulter Patient in Supination Hand am Acromion => anheben (Retraktion) - andere Hand unter Scapula => gut abhebbar ?, weiche Muskulatur ? - Querfriktion am M. subscapularis möglich De Clyn Test - Test der Durchblutungsfähigkeit der A. vertebralis - Wichtig: Augen auf - 30 sec sperren der A. vertebralis - erwartete Sensationen bei Insuffizienz: Nystagmus (Augenzittern) Schwindel akustische oder optische Sensationen ASTE RL, Kopf im Überhang Durchf. - Rotation nach links/rechts - Extension => Kopf unterstützen - Augen auf - 30 sec halten - beide Seiten testen - beim Aufsetzen Kopf unterstützen bei Patienten mit Sensationen keine Mobilisation kein Test bei Osteoporose Scaleni-Syndrom - Ursprung HWS - Ansatz 1.-2. Rippe - kann bei Verkürzung den Plexus brachialis quetschen => Kribbeln rechter Arm bei Rotation Kopf nach rechts - kann durch Kontraktion Gefäße quetschen => Kribbeln linker Arm bei Rotation Kopf nach rechts Behandlung 1) Schmerzlinderung Entspannung: - Lagerung (keine BL => morgens Kopfschmerzen) - leichte Massage - heiße Rolle - Gesichtsbehandlung Shiatsu - Traktion - Kompression - Schlingentisch - Dehnung => Trapezius, Levator, Scaleni Sternocleido auch durch Traktion Scaleni keine Ermüdung Dehnung durch Traktion a) Sitz auf Hocker - Therapeut hinter Patient - Griff seitlich am Kopf, Ohren beachten - Patient lehnt sich an Therapeut b) Rückenlage - durcharbeiten längs von unten, dabei leicht in Lordose ziehen - durcharbeiten einseitig quer in Rotation, jeden Wirbel einzeln andere Hand stützt Kopf - Traktion nur in 0-Stellung, vorher Hinterkpof mehrmals runter- drücken und lösen => Entspannung auch rythmisch komprimieren (10 sec) Durchführung: Hinterkopf in die Hand des Th. drücken andere Hand des Th. am Kinn P. lösen => während des Lösens leicht in die Traktion gehen, Weg entsteht wenn ganz gelöst Traktion halten, wieder spannen und von vorn mehrmals, zwischendurch auch normale Traktionen - anschließend Hubarme/freie Mobilisation im Überhang - beim Aufstehen Kopf unterstützen Thorax Untersuchung - Rippenverschieben in BL und RL - Hautfalten ziehen - Costovertebralgelenke findet man, wenn man den Trunci etwas zu Mitte schiebt - Druckschmerz der Dornfortsätze überprüfen mit Daumen - Druckschmerz der Costovertebralgelenke überprüfen beide Seiten gleichzeitig, mit Zeige- und Mittelfinger andere Hand unterstützt, Druck bei Ausatmung => Springtest ? => Traktion/Kompression in welchen Gelenk ? Tietze-Syndrom Schmerz im Knorpel/Periost am Sternum => Einschränkung im Costovertebralgelenk der entsprechenden Rippe Traktion auf Costovertebralgelenk bei der Einatmung die Rippe festhalten ASTE: BL Rippe mit Daumen direkt lateral des Gelenkes fixieren (mit anderer Hand unterstützen) Traktion BWS - oberer Bereich durch Traktion der HWS - Hände P. auf Schulter P. überkreuz => Th. zieht von hinten an Ellenbogen nach oben P. lehnt sich an Th. an => nur Gewicht nutzen (auch unter Brust fassen möglich) - von vorn, Hände P. auf Schulter Th. => nach vorne lehnen Griff Th. unter Scapula Gewicht P. ausnutzen Kompression BWS Druck auf Schulter beidseits, relativ leicht Schmerzlinderung BWS - Traktion - Heiße Rolle - Eisabreibung - Mobilisation (hubarm) der BWS auch mit Atmung - Packegriffe mit Dehnlagerung, verbunden mit Atmung - BGM - Schüttelungen - Schlingentisch - Quermassage Pectoralis, Trunci - Statik verbessern Beschwerden Th1-Th5 kommen meißt noch aus der HWS Dehnlagerung ASTE: RL, Rolle unter Po und BWS Kopfkissen, Knie unterlagert Verstärkung durch Arme in Flex, evtl. unterlagert Packegriffe: ventral => Beine, Leiste, Bauch, Rippen lateral => Bauch, Rippen, Latissimus dorsal => Bauch, Rippen ausstreichen der Intercostalräume Patienten befragen: Lage, Dehnung, Atmung vorher/nachher behandelte Seite/andere Seite Untersuchung Iliosacralgelenk Flexion des Beckens (LWS ausgeschöpft) => Nutation sacrum erst dann Flex Ilium => Sacrum kann nach ventral/dorsal gleiten Vorlaufphänomen: wenn rechtes ISG blockiert ist => Ilium wandert rechts früher => tasten am hinteren Darmbeinstachel (inferior) Vorlaufphänomen links kann durch Kontraktur der Ischios rechts vorgetäuscht werden => Test im Sitz => Ischios ausgeschaltet Test aus RL aufsetzen Bewegung auf der blockierten Seite später Hüftpfanne bleibt länger ventral/cranial Bein erscheint länger => vorlaufen des Beines wenn aufgesetzt => Ausgleich der Beinlängen Stand/Sitz vorbeugen, Kopf zuerst, Becken zuletzt tasten Darmbeinstachel, von unten Hautfalte hinschieben wenn vorläuft => Blockade Bein heben => muß zurücklaufen, wenn steht => Blockade Rückenlage Beine gleichlang ? Blockierung => kürzer hochkommen zum Sitz ohne Arme Th. hält Beine an Malleolengabel freischwebend Blockierung => Bein wird länger Bei Blockierung ausstrahlende Schmerzen im Bereich Becken nicht bis OS Test auf Schmerzen Bänder Hüftgelenk - passiv maximale Hüft und Knie Flex einstellen - Approximation in Richtung OS-Längsachse - 30 sec halten Lig. sacrotuberale => Knie gerade zur Schulter Lig. sacrospinale => Knie zur anderen Schulter Lig. iliolumbale => Knie zum anderen Hüftgelenk (Becken fixieren) Traktion ISG - ASTE wie oben - Bein rüberrollen (Rumpfrotation) - sacrum festhalten - zurückdrehen in RL - Aproximation auf OS-Längsachse für 30 sec Kompression ISG - Fuß ans andere Knie => Hüft Abd mit AR - Becken fixieren - Druck in Abd - Patrick-Zeichen Federungstest ISG a) - Finger/Handkante auf proximale Sacrumkante der Gegenseite - Ilium anheben und federn - Seitenvergleich b) - Druck auf untere Sacrumkante der Gegenseite mit Handkante - federn - bei Blockierung Schmerz der Therapeutenseite oben c) - mit 2 Fingern auf Sacrum oben/außen - federn (Hand unterstützt) - auch auf Ilium - bei Blockierung federt das Sacrum wenig Therapie durch Traktion: BL => - Hüfte in IR- - Knie Flex - OS fixieren - Gegenseite Sacrum nach unten drücken SL => - Hüfte und Knie 90 Flex - Druck auf vordere Kante Ilium nach vorne/unten Schulter Untersuchung: - Manuelle - immer an HWS denken => ausstrahlende Schmerzen - Atrophien (Hände => HWS) - häufig Bizeps oder Supraspinatus Duerchblutungsförderung + Schmerzlinderung - Kälte (lokale Eiswürfelabreibung) - Wärme (auf verkürzte Muskeln bei langfristigen Beschwerden) - Traktion Stufe 1-2 - Querfriktion - Lagerung (Ruhestellung) - Entlastungsstellungen (Schlafen, Tragen) - pass. Durchbewegen im schmerzfreien Bereich, evtl. mit Traktion - pendeln - Dehnen (vorsichtig bei Tendinitiden) Querfriktion (15 min) ASTE: halbsitzend auf der Bank (längs) M. supraspinatus: - Arm in Add/IR hinter Oberkörper - kleines V vordere Ecke Acromion => Sehne - Richtung horizontal, an der vorderen Kante Acromion entlang - Periost-Sehnen-Übergang => Periost mit behandeln - zum Dehnen Arm besser vor dem Körper M. subscapularis: - Arm neben Körper in AR - Unterarm unterlagert => Ellenbogen 900 - Ansatz breit am TB minus - Richtung vertikal - Th. hinter P., Daumen hinter Schulter - Dehnen durch erweitern der AR M. infraspinatus: - Arm in Add vor dem Körper - mit beiden Daumen - hinter Humeruskopf, vor Acromion Ecke - Richtung eher vertikal - auch in SL möglich - Dehnen besser im Sitzen M. trapezius: - in BL, Quermassage im Muskelbauch - Querdehnung mit beiden Daumen und Zeigefingern - auch in Dehnstellung (Kopf drehen) - auch am M. latissimus dorsi Lig. coracoacromiale: - ähnlich M. subscapularis - aber mit Kontakt am Coracoid lateral Dehnen: Latissimus, Romboideen, Levator, Trapezius => Durchbewegen der Scapula aber Muskel mit Fingern mit nehmen und halten Beweglichkeit - erst AR dann Abd dann Flex eingeschränkt => Kapselmuster - nicht nur Schulter auch Schultergürtel und BWS beachten Traktion: akut - Arm in Nullstellung, Ellenbogen unterlagert, UA auf Bauch - Hand Th. zwischen Arm und Thorax P. - Stufe 1-2 nur ziehen, ab 3 zurücklehnen leichte Abd möglich - Th. steht zwischen Arm und Thorax - leichter Zug nach caudal am Arm - andere Hand mit Daumen in Achsel zur Traktion - Traktion durch Hüftrotation bei 90 Flex - Flex einstellen, UA locker, Ellenbogen an Schulter Th. - Zug nach lateral/ventral mit beiden Händen Gleiten caudal: - wie bei Traktion mit leichter Abd - Hand in Achsel fixiert Scapula - Zug am OA Gleiten dorsal: - RL, Sandsack unter Acromion Humeruskopf hängt frei - ASTE Therapeut wie caudal Gleiten/Traktion - etwas caudal Gleiten, etwas Traktion dorsal Gleiten durch Knie Flex - auch mit mehr Abd, dann Th. auf anderer Seite Arm - auch mehr Flex einstellen => immer caudal Gleiten + Traktion - wenn 900 Flex => ASTE wie Traktion Kopf nach dorsal schieben auch mehr AR einstellen Gleiten ventral: - BL, Kopf zur anderen Seite - Arm in Abd, Flex - Th. in Schrittstellung, UA P. auf OS Th. => AR - Ausführung wie oben - auch mehr Ext statt Flex - evtl. AR erweitern
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